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Virtuelle Fakultät: proWissen

Wissenschaftsregion Freiberg


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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Virtuellen Fakultät proWissen in der Wissenschaftsregion Freiberg. Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der heutigen TU Bergakademie Freiberg soll ihre Einbettung in die Universitätsstadt Freiberg und das Umland sowie ihre Rolle als geistiges Zentrum der Wissenschaftsregion Freiberg in einer neuen Form sichtbar werden. Ein interaktiver virtueller Rundgang zeigt dabei auch, dass man hier in einer sehr schönen Umgebung lebt und in vielfältigen Branchen arbeitet. Die Region Freiberg ist, insbesondere seit den ersten Silbererzfunden im Mittelalter, ein Ort, von dem wichtige Impulse ausgingen. Auch heute misst sie sich an Innovation und moderner Lebensvielfalt und hält ein interessantes kulturell-touristischen Angebot bereit.

Wissenschaftsregion

In Sachsen liegen die Technischen Universitäten Chemnitz, Freiberg und Dresden nah beieinander. Sie sind Leuchttürme ihres regionalen Umfeldes und erzielen für sich und durch Kooperationen international anerkannte Ergebnisse. Die Universitäten und ihre Vorläufereinrichtungen trugen entscheidend dazu bei, dass Sachsens Industrie in verschiedenen Epochen zu den Bedeutendsten in Deutschland, Europa und der Welt zählte und damit auch den Wohlstand des heutigen Freistaates sicherte. Dies bedeutet zugleich, dass gut ausgebildete Fachkräfte ihr Wissen nach außen trugen. Die heutige TU Bergakademie Freiberg kann auf eine 250jährige Tradition und umfangreiche Erfahrungen in akademischer Lehre und Forschung zurückblicken. Als geistiges Zentrum der Universitätsstadt und Umgebung verfolgt sie das Ziel, die Akteure in vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen der Wissenschaftsregion Freiberg füreinander und von außen überschaubar zu machen und so auch weitere Entwicklungen zu unterstützen.

Wirtschaft, Forschung und Entwicklung

Eine florierende Wirtschaft und die Entwicklung von Spitzentechnologien erfordern wissenschaftlichen Vorlauf. Im Umfeld der TU Bergakademie Freiberg finden sich sowohl traditionsreiche als auch neuen Branchen zugehörige Unternehmen. Gemeinsam mit Forschungs- und Entwicklungsinstituten erzielen sie in Kooperation mit der Universität beachtliche Synergie-Effekte. So haben wichtige Technologien, etwa im Bereich des Bergbaus, der Metallurgie, aber auch der Halbleiterindustrie ihren Ursprung in Freiberg. Ein Beispiel für aktuelle Entwicklungen ist der Einsatz von Robotern für die moderne Rohstoffgewinnung im universitätseigenen Lehr- und Forschungsbergwerk.

Institute

Unternehmen

Institutionen

Institute

Unter den Freiberger Instituten ist das Forschungsinstitut für Leder- und Kunststoffbahnen, übrigens heute ein An-Institut der TU Bergakademie Freiberg, jenes mit den frühesten Wurzeln. Die Modernisierung des kompletten Standortes am Meißner Ring wurde im Jahr 2014 abgeschlossen. Die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH und das DBI Gastechnologische Institut gGmbH entwickeln die über Jahrzehnte aufgebauten Kompetenzen des ehemaligen Deutschen Brennstoffinstituts, dessen markantes Gebäude an der Halsbrücker Straße zur Silhouette Freibergs gehört, weiter. Im Jahr 2011 kam das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie, dessen Sitz an der Chemnitzer Straße bereits weit ausgebaut ist, hinzu. Mit dem Fraunhofer Technologiezentrum Halbleitermaterialien im Gewerbegebiet Süd verfügt die starke regionale Halbleiterindustrie über ausgezeichnetes Forschungs- und Entwicklungspotenzial unmittelbar vor der Haustür. Alle Institute sind in besonderer Weise personell und infrastrukturell mit der TU Bergakademie Freiberg vernetzt.

Unternehmen

In der Region raucht durchaus noch der Schornstein: Die Silhouette im Osten Freibergs ist durch zwei 200-Meter-Schlote, die heute natürlich nach hohen Umweltstandards betrieben werden, geprägt. Sie gehören zur Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH, die auf Reinstbleiproduktion spezialisiert ist. Ebenfalls aktive Verhüttungsunternehmen sind die Befesa GmbH (Zink), die Bharat Forge GmbH in Brand-Erbisdorf (Aluminium) und die Feinhütte in Halsbrücke (insb. Lote). Die meisten Arbeitsplätze finden sich freilich bei den Halbleiterunternehmen Solarworld AG, Siltronic AG sowie Freiberger Compound Materials GmbH, die wichtige Grundstoffe, Komponenten und auch ganze Anlagen für die Photovoltaik und Mikroelektronik erzeugen. Die Branchenvielfalt ist darüber hinaus sehr groß. So werden bei der Takata AG Airbags produziert. Die WECO Pyrotechnische Fabrik GmbH fertigt eine breite Palette an Feuerwerkswerksartikeln. Das Bild im Norden der Stadt bestimmen an der B 101 die modernen Produktionsanlagen der Freiberger Brauhaus GmbH sowie der Molkerei Ehrmann Hainichen-Freiberg GmbH & Co. KG.

Institutionen

Schon lange diente Freiberg als Verwaltungssitz; im Mittelalter war das Schloss Freudenstein Residenz des sächsischen Landesherrn Herzog Heinrich des Frommen. Die frühere Amtshauptmannschaft Freiberg ist heute Teil des Landkreises Mittelsachsen - Freiberg blieb Kreissitz. Die Universitätsstadt beherbergt des Weiteren ein sehr traditionsreiches Amt: das Sächsische Oberbergamt mit einem Oberberghauptmann an der Spitze. Das Schloss Freudenstein beherbergt das Bergarchiv Freiberg als Teil des Sächsischen Staatsarchivs. Hinzu kommen Institutionen wie das Amtsgericht, das Finanzamt, die Bundesagentur für Arbeit oder der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes.

Kultur, Freizeit und Gäste

Für die Wahl eines Arbeits- und Studienortes sind vielfältige Angebote im Kultur- und Freizeitbereich ganz sicher entscheidend. Freiberg ist das Zentrum einer gewachsenen Kulturlandschaft; hier schuf einer der weltbesten seiner Zunft, Gottfried Silbermann, seine grandiosen Orgeln. Heute spielen künstlerische Ensembles im ältesten, dauerhaft betriebenen Stadttheater der Welt. Interessante Konzerte und Vorträge, Bundesliga-Handball oder Landesliga-Fußball stehen wöchentlich auf dem Programm. Das Bergstadtfest, der Aka-Fasching oder der Christmarkt sind überregional bekannt. In Freiberg ist immer etwas los!

Kulturangebote

Freizeitangebote

Tourismus

Kulturangebote

Im Freiberger Stadttheater kam einst Carl Maria von Webers Stück "Das stumme Waldmädchen" zur Uraufführung. Auch im heutigen Mittelsächsischen Theater bilden Schauspiel- und Konzertpremieren kulturelle Höhepunkte. In der Region können zahlreiche der berühmten Silbermann-Orgeln erlebt werden. Die größte befindet sich im Freiberger Dom. Die Universitätsstadt Freiberg verfügt mit der im städtischen Besitz befindlichen Nikolaikirche, der zweitältesten Stadtkirche Freibergs, über einen sehr gediegenen Veranstaltungsort. Cineasten wiederum schätzen das große Angebot des neuen Kinopolis Freiberg. Und: Die Kulturstadt Dresden ist mit letztlich 35 km Entfernung auch gut erreichbar.

Freizeitangebote

Seit vielen Jahrzehnten bekannt und beliebt ist das Freiberger Konzert- und Ballhaus Tivoli, welches ganzjährig ein umfangreiches Programm bietet, ob als Auftrittsort bekannter Künstler, als Parkett für Hobbytänzer oder einfach als Treffpunkt zur Disco am Samstagabend. Ein besonderer Veranstaltungsort insbesondere für Studierende ist die Alte Mensa in der Petersstraße im Stadtzentrum. "Berühmt-berüchtigt" war und ist der Aka-Fasching, der älteste in Sachsen. Wie überall im Freistaat gibt es auch in Freiberg und Umgebung eine Vielzahl von Vereinen. Sportlich ist Freiberg im Handball eine Größe. Im nahen Brand-Erbisdorf lädt eine moderne Tennishalle zum Spiel im Sommer wie im Winter ein. Apropos Wintersport: Mit einem Bahnshuttle gelangt man in 40 Minuten direkt zu den Loipen ab Bahnhof Holzhau.

Tourismus

Freiberg gilt für viele als Tor zum Erzgebirge. Stadt und Region sind Bestandteil der "Montanregion Erzgebirge", einer Initiative für die Bewerbung um den Weltkulturerbetitel. Die weitestgehend original erhaltene Freiberger Altstadt im Renaissancestil sowie die Besucherbergwerke „Reiche Zeche“ und „Alte Elisabeth“ und die einzigartige Mineraliensammlung „Terra Mineralia“ sind attraktive Anziehungspunkte für Interessierte aus aller Welt. Die bekannte erzgebirgische Holzkunst besitzt in dem nur 35 km südlich von Freiberg gelegenen Seiffen ein attraktives Zentrum. In gleicher Entfernung liegen die Porzellan- und Weinstadt Meißen sowie die Kulturstadt Dresden. Am Wandern Interessierte sollten den "Kammweg" zwischen Geising und Johanngeorgenstadt kennenlernen. Auch ein Besuch im Bergwerk in Deutschkatharinenberg, in dessen Gängelabyrinth ein Verwahrungsort des berühmten Bernsteinzimmers vermutet wird, kann zum spannenden Erlebnis werden.

Wohnen, Verkehr und Verwaltung

Freiberg bietet alle Voraussetzungen für ein vielseitiges und interessantes Leben. Die Infrastruktur kann sich sehen lassen, wichtige Behörden sind, so etwa das Landratsamt, direkt vor Ort erreichbar. Die Gesundheitsfürsorge besitzt mit dem Kreiskrankenhaus in Freiberg ein Zentrum. Die Verkehrsunternehmen sind in den wesentlichen Bereichen des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs aktiv, womit auch der nächste internationale Flughafen Dresden gut zu erreichen ist.

Wohnungsangebote

Verkehrsanbieter

Service

Wohnungsangebote

In Freiberg kann man zwischen vielfältigen Wohnsituationen wählen. Argumente gibt es sicher für jegliche Form: Ein Altbau mit Flair im historischen Umfeld, eine praktische Wohnung im sanierten Neubau oder ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft… Die Städtische Wohnungsgesellschaft und die Wohnungsgenossenschaft Freiberg offerieren als große Einheiten verschiedene attraktive Angebote aus ihren umfangreichen Beständen und sind insbesondere für Studierende attraktiv. Auch im ländlichen Umfeld, wie in Halsbrücke, Brand-Erbisdorf oder Weißenborn in einem Radius von ca. 6 km existieren interessante Wohnmöglichkeiten. Freiberg und die umliegenden Gemeinden unterstützen aber auch Erwerb oder Bau von Wohnimmobilien.

Verkehrsanbieter

Freiberg liegt direkt an den Bundesstraßen B101 und B173. Letztere verbindet die Universitätsstadt mit Dresden und Chemnitz in jeweils 35 km Entfernung. In gleicher Distanz liegen auch Meißen und der Kurort Seiffen. Über die B101 ist nordwärts in 17 km Entfernung die Anschlussstelle Siebenlehn der Autobahn A4 erreichbar. Südwärts führt die Straße bis ins 90 km entfernte Aue. Hinsichtlich der Bahnanbindung liegt Freiberg an der Sachsen-Franken-Magistrale Dresden-Nürnberg. Stündlich verkehrt ein Shuttle zwischen Freiberg und dem Wintersportort Holzhau. Der Flughafen Dresden International ist über die B101 und die A4 in 53 km Entfernung zu erreichen. Der nächste Straßengrenzübergang zur Tschechischen Republik, Deutscheinsiedel/Mnisek, befindet sich in einer Distanz von 42 km. Von dort sind es nur knapp 100 Kilometer bis zum internationalen Flughafen Václav Havel in Prag mit einem breiten Angebot an Fernverkehrsflügen.

Verwaltung

Die Universitätsstadt Freiberg verfügt über zeitgemäße und effiziente Verwaltungsstrukturen. Diese haben ihre Leistungsfähigkeit und Flexibilität unter anderem bei der Organisation und Durchführung der großen Feierlichkeiten zum 850jährigen Stadtjubiläum mit 250.000 Gästen allein während der Festwoche und der Ausrichtung des Tages der Sachsen mit 470.000 Teilnehmern im Jahr 2012 unter Beweis gestellt. Natürlich stellen sie auch eine wichtige Grundlage für die Funktion Freibergs als Motor der Region dar. Ausführliche Informationen finden sich auf der Homepage der Stadt Freiberg, die zugleich Hinweise zur besonderen Qualität des Zusammenwirkens mit den Verwaltungsstrukturen der Universität und des Landkreises gibt.

Jugend, Familie und Soziales

Fragen aus dem Bereich Familie, Bildung und Soziales haben in Freiberg einen besonderen Stellenwert. Die Stadt Freiberg verzeichnet entgegen dem allgemeinen Trend sogar einen leichten Bevölkerungszuwachs. Gerade dank überdurchschnittlicher Gewerbesteuer-Einnahmen konnte sie nicht nur in die Sanierung, sondern auch in den Neubau von Grund- und Oberschulen, Sportanlagen bzw. Kindertageseinrichtungen investieren. Am hiesigen Gymnasium blickt man im Jahr 2015 auf eine 500jährige Geschichte.

Bildung

Betreuung

Einrichtungen

Bildung

Freiberg verfügt zusammen mit dem Umland über einen breiten Kanon von Bildungseinrichtungen, darunter solche mit langer Tradition. Im Jahr 2015 kann das heutige Gymnasium Geschwister Scholl (historischer Name Albertinum) sein 500jähriges Bestehen feiern. Dort legte zum Beispiel auch der Träger des Nobelpreises für Medizin des Jahres 1999, Professor Günter Blobel, sein Abitur ab. Im Jahr 1997 wurde in der 4 km entfernten Nachbarstadt Brand-Erbisdorf das vierzügige Gymnasium Bernhard-von-Cotta mit Dreifach-Sporthalle eröffnet. Des Weiteren gibt es in Freiberg 22 Kindertagesstätten, 8 Grund-, 2 Förder- und 3 Oberschulen. Hinzu kommen das modern ausgestattete Berufliche Schulzentrum Julius Weisbach und das Fachschulzentrum Zug.

Grundschulen

Oberschulen

Gymnasien

Förderschulen

Freie Schulen

Berufsschulen

Erwachsenenbildung

Schülerhilfe

Betreuung

In 22 städtischen Kindertageseinrichtungen sind die jüngsten Freiberger gut aufgehoben. Dabei haben die Stadt Freiberg und die Universität zwei dieser Einrichtungen, die unter Leitung des Studentenwerks stehen, gemeinschaftlich errichtet. Dies sind die Kindertageseinrichtungen am Hornmühlenweg und an der Winklerstraße. Beispiele für weitere Angebote sind die Projekte Familienpaten sowie zur stundenweisen Kinderbetreuung und die Babysitterliste der AG Kind. Im Jahr 2014 wurde die Universität mit dem Zertifkat "Familiengerechte Hochschule" der berufundfamilie gGmbH ausgezeichnet, wodurch auch Kooperationen mit Akteuren der gesamten Wissenschaftsregion gewürdigt werden. Weitere Betreuungsmöglichkeiten betreffen beispielsweise altersgerechtes Wohnen und Pflege.

Horte

Kindertagesstätten und Kindertagespflege

Einrichtungen

Ein entwickeltes Netzwerk von Betreuungseinrichtungen steht für die Unterstützung des Lebens in allen Altersstufen und Lebenssituationen zur Verfügung. Besondere Angebote gibt es beispielsweise für Menschen mit Beeinträchtigungen oder Senioren. Gerade im Betreuungsbereich zählt ein starkes ehrenamtliches Engagement zu den Kennzeichen der Freiberger. Damit kann auch schnell und flexibel auf individuelle Bedarfe eingegangen werden. Die erforderliche Infrastruktur wird durch mehrere Akteure der Wissenschaftsregion im Zusammenspiel entwickelt. So verfügt das Studentenwerk Freiberg durch die gemeinsam von Universität und Stadt errichteten Kindertagesstätten bezogen auf die Zahl der Studierenden über den höchsten diesbezüglichen Versorgungsgrad der Universitäten in Deutschland.

Krankenhaus

Seniorenheime

Die Universität

Als älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt blickt die TU Bergakademie Freiberg auf eine lange Tradition zurück. Bergbau und Hüttenindustrie prägten Freiberg über 800 Jahre. Beheimatet im Freistaat Sachsen in zentraler Lage zwischen Dresden und Chemnitz bietet die Ressourcenuniversität mit ihren sechs Fakultäten eine breite Spanne an Studienmöglichkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sowie in der Betriebswirtschaftslehre. Mit privaten Unternehmen pflegt die Bergakademie zahlreiche Kooperationen. Die dadurch möglichen hohen Einnahmen an zusätzlichen Forschungsgeldern erlauben die Durchführung ausgezeichneter, breitgefächerter Projekte und ermöglichen in der studentischen Ausbildung eine hervorragende Praxisorientierung als Voraussetzung für ein rundum zukunftsfähiges Studium.

Zentrale Einrichtungen

Die Zentralen Einrichtungen der Bergakademie decken alle wichtigen Zweige außerhalb der universitären Fachbereiche ab. Sie unterstützen die Universität als wichtige dienstleistende und versorgende Einheiten vor allem bei interdisziplinären Aufgaben. Zugleich agieren sie als Schnittstellen, an denen viele Fäden der universitären Arbeit zusammenlaufen und fungieren als Speicherorte von Wissen oder widmen sich speziellen Aufgaben. Jeweils mit eigenen besonderen Kompetenzen ausgestattet, bieten die Zentralen Einrichtungen neben den Fakultäten der Universität überfachliche Angebote im Rahmen der Virtuellen Fakultät proWissen an. Besonderheiten sind das Zentrale Reinraumlabor und das Lehr- und Forschungsbergwerk "Reiche Zeche" der Universität.

Sammlungen

Fakultät für Mathematik und Informatik

Charakteristisch für die Fakultät für Mathematik und Informatik sind nicht nur die guten Beziehungen der Fachgebiete untereinander sondern auch der fächerübergreifende Kontakt zu Ingenieuren, Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern. Davon profitieren sowohl Lehre als auch Forschung. Die Freiberger Absolventen sind bestens für die Anwendung mathematischer Methoden und Modelle in der Praxis gewappnet. Als Fachleute sind sie unter anderem in Technologiezentren, High-Tech-Firmen, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie, in Softwareschmieden, in Unternehmensberatungen und bei Banken und Versicherungen gefragt.

  1. Studiengänge

  2. Forschungsschwerpunkte

    1. Prozesssteuerung, Optimierung und Quantifizierung von Unsicherheiten

    2. Randwert- und Transmissionsprobleme

      ▹ Institut für Angewandte Analysis
    3. Harmonische Analysis und Wavelets

      ▹ Institut für Angewandte Analysis
    4. Evolutionsgleichungen

      ▹ Institut für Angewandte Analysis
    5. Softwaretechnologie und Programmierungstechnik

      ▹ Institut für Informatik
    6. Virtuelle Realität

      ▹ Institut für Informatik
      ▹ X-Site - the 50 Mega-Pixel VR Cave
    7. Humanoide Robotik

      ▹ Institut für Informatik
      ▹ Freiberg Robotics Group
    8. Graphenstrukturen und Algorithmen

      ▹ Institut für Diskrete Mathematik und Algebra
    9. Stochastische und statistische Prozessmodellierung

      ▹ Institut für Stochastik
    10. Numerische lineare Algebra

      ▹ Institut für Numerische Mathematik und Optimierung
    11. Parameteridentifikation bei partiellen Differentialgleichungen

      ▹ Institut für Numerische Mathematik und Optimierung
    12. Mengenwerte und Zwei-Ebenen-Optimierung

      ▹ Institut für Numerische Mathematik und Optimierung
  3. ▹ Zusatzangebote

Fakultät für Chemie und Physik

Alle Studiengänge der Fakultät für Chemie und Physik sind sehr praxisnah ausgerichtet. Experimentalvorlesungen sind essentieller Bestandteil der Ausbildung. Studierende werden möglichst früh und intensiv in Forschungsarbeiten eingebunden, um von Anfang an Methoden und Denkweisen aus der Grundlagenforschung und deren Anwendungen kennenzulernen. Die Forschungsschwerpunkte der Bergakademie in der Material- und Ressourcenwissenschaft spiegeln sich so auch in den Studiengängen der Fakultät wider. Der Studiengang Angewandte Naturwissenschaft ermöglicht den Studierenden den Erwerb von fachübergreifendem Wissen aus Physik, Biowissenschaften und Chemie mit entsprechenden Möglichkeiten zur Schwerpunktsetzung. Der Master-Studiengang Photovoltaik und Halbleitertechnik betont das materialwissenschaftliche Profil durch Fokussierung auf eine Zukunftstechnologie, die für Freiberg von großer Bedeutung ist.

  1. Studiengänge

  2. Forschungsschwerpunkte

    1. Siliciumchemie

      ▹ Institut für Anorganische Chemie
    2. Chemische Materialwissenschaft

      ▹ Institut für Anorganische Chemie
      ▹ Institut für Organische Chemie
    3. Supramolekulare Chemie

      ▹ Institut für Organische Chemie
    4. Ressourcenchemie

      ▹ Institut für Anorganische Chemie
      ▹ Institut für Technische Chemie
    5. Ökologische Chemie

      ▹ Institut für Organische Chemie
    6. Katalysechemie

      ▹ Institut für Analytische Chemie
    7. Biotechnologie

      ▹ Institut für Technische Chemie
    8. Umweltmikrobiologie

      ▹ Institut für Biowissenschaften
    9. Photovoltaik

      ▹ Institut für Experimentelle Physik
      ▹ Institut für Angewandte Physik
    10. Materialien für die Energiewandlung und -speicherung

      ▹ Institut für Experimentelle Physik
    11. Halbleitermaterialien

      ▹ Institut für Angewandte Physik
      ▹ Institut für Experimentelle Physik
    12. Funktionelle Oxide

      ▹ Institut für Experimentelle Physik
      ▹ Institut für Angewandte Physik
    13. Computational Material Science

      ▹ Institut für Theoretische Physik

Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau

Die Geowissenschaften befassen sich mit dem gesamten System Erde. Mit ihrem Wissen in Physik, Chemie, Biologie und den Ingenieurwissenschaften unterstützen sie dessen verantwortliche Nutzung. Entsprechend stehen in Lehre und Forschung alle Teile der Geosphäre und ihre Wechselwirkungen im Zentrum. Die Universität bietet als Einzige in Deutschland Studienmöglichkeiten in allen geowissenschaftlichen Fächern – von der Geologie/Mineralogie über die Geoökologie bis hin zu Geotechnik und Bergbau. Geoingenieure und -wissenschaftler mit dem entsprechenden Know-How und der erforderlichen Ausrüstung unter einem Dach – das gibt es so nur an dieser Stelle.

  1. Studiengänge

  2. Forschungsschwerpunkte

    1. Tektonophysik

      ▹ Tectonophysics and Asian Research Center
    2. Mineralsynthese

      ▹ Institut für Mineralogie
    3. Seismik und Geoelektrik

      ▹ Institut für Geophysik und Geoinformatik
    4. Bergbau - Tagebau und Tiefbau

      ▹ Institut für Bergbau und Spezialtiefbau
    5. Tiefbohrtechnik und Geofluide

      ▹ Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau
    6. Boden- und Gesteinsmechanik

      ▹ Institut für Geotechnik
    7. Markscheidewesen und Geodäsie

      ▹ Institut für Markscheidewesen und Geodäsie
    8. Atmosphären- und regionale Klimaforschung

      ▹ Lehrstuhl für Geochemie und Geoökologie
    9. Paläontologie

      ▹ Bereich Paläontologie am Institut für Geologie
    10. Geoinformatik und Geomathematik

      ▹ Arbeitsgruppe Geoinformatik
    11. Bauingenieurwesen und Betontechnik

      ▹ Institut für Bergbau und Spezialtiefbau
      ▹ Institut für Geotechnik
    12. Hydro- und Umweltgeowissenschaften

      ▹ Lehrstuhl für Hydrogeologie
      ▹ Lehrstuhl für Geochemie und Geoökologie

Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik

Mit der im 12. Jahrhundert begonnenen Aufbereitung und Verhüttung reicher Silbererze in der Region entwickelte sich Freiberg zum heutigen Standort von Schulen des Maschinenbaus sowie der Verfahrens- und Energietechnik. Mit der Gründung der Bergakademie wurden dafür wichtige Wurzeln gelegt, aus denen sich später auch ausgezeichnete Beziehungen zur Industrie und Wirtschaft ableiteten. Das vom Fakultätentag für Maschinenbau und Verfahrenstechnik verliehene Gütesiegel für den Zeitraum der Jahre 2015 bis 2017 ist ein Beleg für die hohe Qualität der Ausbildung an der Fakultät Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik.

  1. Studiengänge

  2. Forschungsschwerpunkte

    1. Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik

      Aufbereitungstechnik, Trenntechnik, Partikeltechnologie, Schüttguttechnik
      ▹ Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik
    2. Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen

      Thermochemische Energieträgerwandlung, Aschen und Schlacken ind Prozessen der Energieträgerwandlung, Herstellung von Kraftstoffen aus Biomasse, Reaktormodellierung und Prozesssimulation, Simulation von turbulenten Strömungen mit chemischen Reaktionen unter Partialoxidationsbedingungen, Flamelet-Modellierung von reaktiven Strömungen
      ▹ Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen
    3. Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik

      Teaktivdestillation, Bioverfahrenstechnik, Agglomeration
      ▹ Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik
    4. Keramik, Glas- und Baustoffe

      Entwicklung von thermoschock- und korrosionsbeständigen keramischen Werkstoffen, Ofenporöse Keramiken für Hochtemperaturanwendungen, Glastechnologie, Gläser für solare Energienutzung, Trockenmörteltechnologie, selbstverdichtender Beton
      ▹ Institut für Keramik, Glas- und Baustoffe
    5. Aufbereitungsmaschinen

      Zerkleinerung, Klassieren, Recycling
      ▹ Institut für Aufbereitungsmaschinen
    6. Wärmetechnik und Thermodynamik

      Bestimmung thermophysikalischer Stoffdaten, Geothermie, Strömungen mit gekoppelten Transportprozessen, Verbrennungstechnik, Industrieofenbau, Brennstoffzellen
      ▹ Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik
    7. Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung

      Tribologie, Fahrzeugcrashstrukturen, Optimierung von Fertigungsprozessen, Gussteilgestaltungen und Gießsimulation
      ▹ Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung
    8. Mechanik und Fluiddynamik

      Strömungen in der Biologie/Bionik, Vermessung und Beeinflussung turbulenter Grenzschichten, Mehrkörperdynamik, Maschinendynamik, Mechatronik, Bruchmechanik, Schädigungsmechanik, Werkstoffmodellierung, Molecular Dynamics/Statics, Multiskalenmodellierung, Metallurgische Strömungsmechanik, Granulare Strömung
      ▹ Institut für Mechanik und Fluiddynamik
    9. Automatisierungstechnik

      Optimalsteuerung virtueller Kraftwerke auf MBHKW-Basis, Intelligente Sensorik für CO2-Untergrundspeicher
      ▹ Institut für Automatisierungstechnik
    10. Elektrotechnik

      Berechnung, Modellierung und Simulation elektrischer Maschinen, Optimierung von Regelungskonzepten für konventionelle elektrische Antriebe und E-Fahrzeuge
      ▹ Institut für Elektrotechnik

Fakultät für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie

Innovative Materialien für neue Anwendungen bereitzustellen – dieser Herausforderung stellen sich Werkstoffwissenschaftler und -technologen. Ob in Speicherchips, als superleichte Werkstoffe für Flugzeuge oder für intelligente Stähle mit Gedächtnis – die Produkte von Morgen hängen von ihren Visionen und Lösungen ab. Die Fakultät bietet in der Ausbildung eine bundesweit einmalige Verbindung der Werkstoffwissenschaft und der Werkstofftechnologie. In engem Kontakt mit der Industrie werden die angehenden Werkstoffingenieure zu Experten für metallische und keramische Werkstoffe, Elektronik- und Sensor- sowie Verbundmaterialien ausgebildet. Ob in der Forschung oder in der Industrie – Freiberger Absolventen sind als Werkstoffexperten weltweit gefragt und tätig.

  1. Studiengänge

  2. Forschungsschwerpunkte

    1. Werkstofferzeugung

      ▹ Gießerei-Institut
      ▹ Institut für Metallformung
    2. Werkstoffverarbeitung

      ▹ Institut für Metallformung
      ▹ Institut für Werkstofftechnik
    3. Werkstoffwissenschaft

      ▹ Institut für Werkstoffwissenschaft
      ▹ Institut für Werkstofftechnik
      ▹ Gießerei-Institut
      ▹ Institut für Metallformung
      ▹ Institut für Elektronik- und Sensormaterialien
    4. Hochtemperaturwerkstoffe

      ▹ Institut für Werkstoffwissenschaft
      ▹ Institut für Werkstofftechnik
    5. Werkstoffveredelung

      ▹ Institut für Werkstoffwissenschaft
      ▹ Institut für Werkstofftechnik
      ▹ Gießerei-Institut
      ▹ Institut für Eisen- und Stahltechnologie
      ▹ Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinstoffe
    6. Werkstoffrecycling

      ▹ Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinstoffe
      ▹ Institut für Eisen- und Stahltechnologie
      ▹ Gießerei-Institut
    7. Leichtbau

      ▹ Institut für Werkstoffwissenschaft
      ▹ Institut für Werkstofftechnik
      ▹ Gießerei-Institut
      ▹ Institut für Metallformung
      ▹ Institut für Eisen- und Stahltechnologie
    8. Nanomaterialien

      ▹ Institut für Werkstoffwissenschaft
      ▹ Institut für Elektronik- und Sensormaterialien
      ▹ Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinstoffe
    9. Sensoren, Aktoren

      ▹ Institut für Elektronik- und Sensormaterialien
    10. Werkstoffeinsatz

      ▹ Institut für Werkstoffwissenschaft
      ▹ Institut für Werkstofftechnik
      ▹ Gießerei-Institut
      ▹ Institut für Metallformung
    11. Reinstoffe

      ▹ Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinstoffe
    12. Halbleiterwerkstoffe

      ▹ Institut für Elektronik- und Sensormaterialien
      ▹ Institut für Werkstoffwissenschaft
      ▹ Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinstoffe
  3. Zusatzangebote

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Die ökonomische Disziplin der Universität ist mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, die sich insbesondere der internationalen Ressourcenwirtschaft verschrieben hat, traditionell und fest verankert. Neben einer entsprechenden inhaltlichen Ausrichtung bietet die Fakultät auch sonst exzellente Studienbedingungen, allem voran kleine Gruppen und eine intensive Betreuung.

  1. Studiengänge

  2. Forschungsschwerpunkte

    1. Business Analytics

      ▹ Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    2. Entwicklungs- und Ordnungstheorie

      ▹ Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen
      ▹ Lehrstuhl für Allgemeine Volkswirtschaftslehre
    3. Industriegüter- und Dienstleistungsmarketing

      ▹ Lehrstuhl Marketing
    4. International Business and Intercultural Communication

      ▹ Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen
      ▹ Institut Intercultural Communication
    5. Internationales Ressourcen- und Energiemanagement

      ▹ Lehrstuhl Umwelt- und Ressourcenmanagement
      ▹ Lehrstuhl für Öffentliches Recht
    6. Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung und Finanzierung

      ▹ Lehrstuhl für Rechnungswesen und Controlling
      ▹ Lehrstuhl für Investition und Finanzierung
    7. Nachhaltige Unternehmensführung und innovative Unternehmensgründung

      ▹ Lehrstuhl Unternehmensführung und Personalwesen
      ▹ Lehrstuhl Umwelt- und Ressourcenmanagement
      ▹ Lehrstuhl Forschungs- und Entwicklungsmanagement
    8. Operations Management

      ▹ Lehrstuhl Industriebetriebslehre
    9. Technologiemanagement und Public Private Partnership

      ▹ Lehrstuhl Industriebetriebslehre
      ▹ Lehrstuhl Baubetriebslehre: Public Private Partnership
      ▹ Lehrstuhl Internationale Wirtschaftsbeziehungen
    10. Technikrecht und Energierecht

      ▹ Lehrstuhl Bürgerliches Recht
    11. Umwelt- und Ressourcenschutzrecht

      ▹ Lehrstuhl Öffentliches Recht
    12. Wissenschafts-/Technikgeschichte und Industriearchäologie

      ▹ Institut für Industriearchäologie, Wissenschfts- und Technikgeschichte

Virtuelle Fakultät

Nachdem unter der Dachmarke „proWissen“ im Sommersemester des Jahres 2012 zum ersten Mal eine weitgehend vollständige Übersicht der zusätzlichen und überfachlichen Angebote der Bergakademie aufgelegt wurde, hat sich diese schnell zu einem stark nachgefragten und beliebten Medium entwickelt. Die inzwischen über 110 Seiten umfassende Broschüre vermittelt Studieninteressierten und Wissensdurstigen einen kompakten Überblick der inzwischen aufeinander abgestimmten Vorträge, Ringvorlesungen und weiteren Veranstaltungsformate, die sich vielfältigen Themengebieten widmen. Damit würdigt die Bergakademie als Technische Universität neben dem Erwerb von Fachwissen den Wert geistiger und insbesondere kultureller und ethischer Fragen für die Erlangung einer umfassenden universitären Ausbildung und wird dem durch zusätzliche Eigenangebote gerecht. Eine wichtige Ergänzung und insgesamt eine Abrundung gelingt der Bergakademie jedoch durch die immer intensivere Kooperation mit Partnern aus vielfältigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Die so erzielbare Qualität und der Anspruch für den weiteren Ausbau sollen durch die Kategorie „Virtuelle Fakultät proWissen“ beschrieben werden. Diese Kategorie bildet die Basis für eine umfassende digitale Infrastruktur, die im Sinne des E-Science die kooperative Forschung sowie die Verbreiterung von E-Learning-Angeboten hin zu regional und überregional vernetzter Lehre unterstützen soll. Mögliche Synergien betreffen demnach den Gesamtzusammenhang aller Partner, welche die „Virtuelle Fakultät proWissen“ tragen. Damit kann ihr die Bedeutung eines Prototyps für die Entwicklung kooperativer Infrastrukturen zukommen, insbesondere im Zusammenhang mit der Kategorie der Wissenschaftsregionen. Mit ähnlichem Zugang können regional verstreute Ressourcen gebündelt werden. Schon jetzt dient die „Virtuelle Fakultät proWissen“ als Anlaufstelle für Netzwerkaktivitäten von Hochschulen, Vereinen, Unternehmen und weiteren Einrichtungen des Umfeldes der Bergakademie. Auf diese Weise unterstützt sie nachhaltig das Zusammenwirken von Universität, Stadt und Wissenschaftsregion.

proWissen

Hier finden Sie unsere proWissen-Broschüren und erhalten so einen Überblick zu allen angebotenen Vorträgen, Ringvorlesungen und weiteren Veranstaltungsformaten der verschiedensten Themengebiete. Die Eigenangebote der Universität werden ergänzt durch Veranstaltungen der Kooperationspartner aus vielfältigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Unten können Sie das gewünschte Dokument wählen. Es wird dann in einem neuen Tab geöffnet. Wenn Sie die jeweilige PDF-Datei herunterladen möchten, finden Sie den Download-Link entsprechend dort. In der Willkommensbroschüre und Wegweiser proGUIDE finden Sie zusätzlich allgemeine Informationen zur Wissenschaftsregion Freiberg.

proWissen-Heft Sommersemester 2012
proWissen-Heft Wintersemester 2012/13
proWissen-Heft Sommersemester 2013
proWissen-Heft Wintersemester 2013/14
proWissen-Heft Sommersemester 2014
proWissen-Heft Wintersemester 2014/15
proWissen-Heft Sommersemester 2015
proWissen-Heft Wintersemester 2015/16
proGUIDE-Heft 2015

Vernetzung

Im Rahmen des Projekts "Campus Sachsen" trafen sich im Jahr 2014 in Freiberg Vertreter aller sächsischen Wissenschaftsregionen, um unter anderem ihre Maßnahmen zur Stärkung von Wissenstransfer sowie zur gemeinsamen Nutzung von Infrastruktur zu beraten. Dabei wurde zum ersten Mal öffentlich vorgestellt, wie die Wissenschaftsregion Freiberg aufgrund der Erfahrungen mit der Virtuellen Fakultät proWissen zu einer weiteren, auch überregionalen Vernetzung beitragen kann. Durch einen Virtuellen Raum soll die Wahrnehmung der Gesamtheit der Angebote und Akteure wirksam unterstützt werden.

Video-Rundgang

Willkommen zur virtuellen Reise durch die Wissenschaftsregion Freiberg. Im Folgenden werden wir die technische Universität Bergakademie Freiberg, ihre Fakultäten und Themenbereiche kennenlernen. Durch eine virtuelle Welt wollen wir uns einen Überblick der Wissenschaftsregion verschaffen und uns der Virtuellen Fakultät proWissen annähern. Diese Einrichtung verfolgt im Bildungsbereich ein ganz ähnliches Anliegen wie das der gesamten Wissenschaftsregion, nämlich alle räumlich verstreuten und thematisch differenzierten Partner als Gesamtheit füreinander und von außerhalb erlebbar zu machen.

Als Anziehungspunkt ist die Bergakademie mit 1000 Studienanfängern und 50 Millionen Euro an zusätzlichen Forschungsgeldern pro Jahr unentbehrlich für Wirtschaft, das kulturelle Leben und internationale Ausstrahlung der Wissenschaftsregion.

Wirtschaft, Forschung und Entwicklung ist der erste von vier Themenbereichen der Wissenschaftsregion Freiberg. Typisch erkennen wir Merkmale der Branchenfelder, Unternehmen und Verbände, zu denen an dieser Stelle und in den weiteren Bereichen in einer Selbsterkundungstour Detailinformationen verfügbar sind.

Auch im nächsten Bereich, Kultur, Freizeit und Gäste, überblicken wir rasch das Angebotsspektrum wichtiger Partner - symbolisch dargestellt die Museen und das Theater.

Für Studieninteressierte oder Fachkräfte stellt sich die Frage nach attraktiven und vielfältigen Wohnmöglichkeiten. Der dritte Bereich, Wohnen, Verkehr und Verwaltung, zeigt Beispiele der unterschiedlichen Wohnsituationen und gibt uns einen guten Überblick über sämtliche Angebote.

Der vierte Bereich, Jugend, Familie und Soziales, zeigt lokale Schulen, Kitas und Ämter, deren Bildungs- und Betreuungsangebote über die hinterlegen Details direkt zu finden sind.

Die virtuelle Welt erlaubt, die Themenbereiche und die Universität als Ganzes zu erfassen und auf einen Blick den Gesamtzusammenhang zu sehen.

Studium und Forschung erfolgen an der Bergakademie entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die sechs – realen – Fakultäten sind miteinander in besonderer Weise entlang der Profillinien Geo, Material, Energie und Umwelt vernetzt.

An der Bergakademie hat man die Möglichkeit in nahezu 50 Studiengängen Diplom-, Bachelor- oder Masterabschlüsse zu erreichen.

Alle Fakultäten bearbeiten interessante Forschungsschwerpunkte.

Ebenso wichtig wie die Studiengänge sind darüber hinaus vielfältige Extra-Angebote. Derartige Zusatzangebote werden durch alle Fakultäten, die zentralen Einrichtungen der Bergakademie, in Kooperation mit externen Partnern offeriert.

Dies betrifft Veranstaltungen zu kulturellen und geisteswissenschaftlichen Themen, zu ethischen Fragen oder zur Persönlichkeitsentwicklung. Insgesamt bilden diese Angebote die zusätzliche Virtuelle Fakultät der Bergakademie. Die Programmbroschüre sämtlicher fachübergreifenden Studienangebote der Bergakademie und ihrer Partner umfasst über 110 Seiten. Für die Orientierung und Überschaubarkeit wurden besondere Navigationshilfen entwickelt. Die Weiterentwicklung sieht die Integration der Virtuellen Fakultät vor. Eine neue Dimension und weitere Qualität sowohl des Studierens an der Virtuellen Fakultät als auch der Überschaubarkeit der Angebote und der Interaktion der Partner soll durch die Möglichkeiten der Virtuellen Welten erschlossen werden. Somit entsteht zugleich eine übergreifende Struktur der Virtuellen Fakultät. Unter einem gemeinsamen Dach, das durch Verknüpfungen aller Partner der Virtuellen Fakultät gebildet wird, können deren Repräsentanzen aufgesucht werden. Den Unterbau bildet die Bergakademie, die durch Datenbahnen mit den Partnern der Wissenschaftsregion in aktivem Austausch steht.

Durch überregionale Datenbahnen bildet der Virtuelle Raum die Basis für eine gemeinsame Infrastruktur der Wissenschaftsregionen in Sachsen. Dies können beispielsweise Plattformen für gemeinsame elektronische Lehrangebote und Forschungsdatenbanken sein. Außerdem können Ressourcen zu bestimmten Themenbereichen in überregionalen virtuellen Kompetenzzentren zusammengefasst und somit besondere Synergien ermöglicht werden.

An dieser Stelle endet unser kurzer virtueller Rundgang. Wir wünschen beim weiteren Erkunden unserer virtuellen - und realen - Umgebung viel Spaß!